Windows Longhorn - persönlicher erster Eindruck

“Windows Longhorn” wird das nächste “große” Betriebssystem, und wird wohl die Serverwelt zwischen den Jahren 2008 und ~ 2012 beherrschen (jetzt mal davon abgesehen, ob das gut oder schlecht ist, aber sind wir mal ehrlich, es wird so sein). Die offizielle Microsoft-Seite hierzu ist http://www.microsoft.com/windowsserver/longhorn/default.mspx. Aktuelle Version ist die Beta 3, Build 6001. Das hier soll jetzt kein wissenschaftlicher Bericht werden, sondern ein grober Abriss über den neuen Server.

installation1

Die Installation läuft sehr straight-forward, die meisten Dinge kommen einem bekannt vor, es sieht natürlich alles noch “bunter” aus, als früher. Die Installation dauert etwas länger als bei den früheren Versionen, kein Wunder, nach der Installation sind fast 7GB der Platte voll.

installation2

Nach der Installation erwartet den gespannten Benutzer eine aufgeräumte Oberfläche. Im gelockten Zustand sieht das ganze dann so aus:

Longhorn locked

Ziemlich gewöhnungsbedürftig ist das neue Startmenü, wie bei jeder neuen Version ist es nochmals aufgebohrt, grösser und bunter. Die gute Nachricht: man kann es natürlich wieder (wie bei jeder Version) auf den guten puristischen Style umschalten.

Longhorn startmenu

Die komplette Netzwerkumgebung hat sich layout-mässig, wie auch von den Funktionen her, ziemlich gebessert. Sie kommt aufgeräumter daher, und beim Auftreten eines Fehlers wird dieser grafisch dargestellt. Sieht auf den ersten Blick nach Spielerei aus, macht aber durchaus Sinn. Das Eintragen eines falschen DNS-Servers wurde nach wenigen Sekunden bemerkt und auch dargestellt:

Longhorn netzwerk

Eines der richtig netten gimmiks finde ich die Möglichkeit, Trigger für bestimmte events zu erstellen, D. h. ich kann für diverse Events bestimmte Aktionen hinterlegen. So ist es zum Beispiel möglich, beim Anmelden diverse Aktionen auszulösen, etc. Wenn diese Aktionen jetzt noch zentral pro Domäne verwaltbar sind, wäre das eine klasse Geschichte:

Longhorn netzwerk

Alles in allem kann man sagen, der Longhorn-Server macht einen sehr aufgeräumten und stabilen Eindruck. Es sind einige sehr interessante Features in der Testversion, die hoffentlich auch in der final vorhanden sind. Meiner Meinung nach ist das der grösste Schritt seit dem zu Windows 2000 selbst.

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